Offenes Arbeiten

Wir haben die Stammgruppen aufgelöst und den Kindern die Möglichkeit eingeräumt, sich in freigewählten Spielgruppen mit von ihnen ausgewählten und initiierten Aktivitäten zu befassen. Es ist zu beobachten, dass die Spielfreude, das Engagement und die Begeisterung der Kinder merklich gestiegen ist, dass sich Konzentration und Aufmerksamkeit erhöhten und dass Aggressionen und Langeweile deutlich zurückgingen. Es zeigte sich, dass gut durchdachte Funktions-, Aktions- und Themenräume (z.B. Bau- und Bewegungsräume, Kunstwerkstätten) die Wahrnehmung und Ausübung der kindlichen Interessen und Bedürfnisse steigerte und alle Beteiligten sich im Alltag wohler fühlten.

Wir haben uns bewusst, für die offene Methode, sowie Erschaffung und Entstehung von Funktionsräumen entschieden, weil es nach unserer Überzeugung, den Bedürfnissen der Kinder am besten entspricht. Selbstkompetenz, Sozialkompetenz, lernmethodische Kompetenz und Resilienz der Kinder können sich so optimal entfalten und entwickeln. Offene Arbeit oder die Arbeit mit Funktionsräumen ist ein inklusives Konzept. Dem Konzept liegt ein Partizipationsverständnis zugrunde, das alle Betroffene zu aktiven Gestaltern und Akteuren ihrer Umwelten macht.

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